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Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen der it-Beratung Ing. Martin Heiss.

1. Geltungsbereich

Diese AGB gelten für alle gegenwärtigen und zukünftigen Dienstleistungen, die ich (nachfolgend Auftragnehmer) gegenüber meinen Kunden (nachfolgend Auftraggeber) erbringe. Geschäftsbedingungen des Auftraggebers gelten nur, wenn ich sie schriftlich bestätigt habe.

2. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

Der Auftraggeber stellt alle Informationen und Zugänge bereit, die für die Leistung notwendig sind. Vor Ort müssen Netzkomponenten, Stromanschlüsse und Arbeitsplätze unentgeltlich zur Verfügung stehen. Änderungen der Arbeitsabläufe werden vorab mit mir abgestimmt.

3. Änderungen des Auftrags

Änderungen des Leistungsumfangs vereinbare ich mit dem Auftraggeber schriftlich, inklusive der Auswirkungen auf Zeitplan und Kosten.

4. Vorrang zwingender Verbraucherbestimmungen

Ist der Auftraggeber Verbraucher im Sinn des Konsumentenschutzgesetzes, gelten die zwingenden Bestimmungen des Konsumentenschutzgesetzes und des Fern- und Auswärtsgeschäfte-Gesetzes. Regelungen in diesen AGB, die solchen zwingenden Bestimmungen widersprechen, gelten gegenüber Verbrauchern nicht.

5. Gewährleistung

Ich erbringe meine Leistungen sorgfältig und behebe Mängel innerhalb angemessener Frist. Mehraufwand, der auf die Verletzung von Mitwirkungspflichten des Auftraggebers zurückzuführen ist, wird gesondert verrechnet.

Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Gewährleistungsfristen. Eine Verkürzung findet nicht statt.

Ist der Auftraggeber Unternehmer, beträgt die Gewährleistungsfrist sechs Monate ab Erbringung der Leistung beziehungsweise ab Übergabe.

6. Haftung

Für Personenschäden hafte ich nach den gesetzlichen Bestimmungen ohne Beschränkung.

Bei sonstigen Schäden hafte ich für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Für leichte Fahrlässigkeit hafte ich nicht, ausgenommen Personenschäden.

Ist der Auftraggeber Unternehmer, hafte ich darüber hinaus nicht für Folgeschäden, entgangenen Gewinn, Datenverlust und mittelbare Schäden. Das Vorliegen grober Fahrlässigkeit hat der geschädigte Unternehmer zu beweisen.

Für die Sicherung seiner Daten vor Beginn meiner Arbeiten ist der Auftraggeber selbst verantwortlich. Ich empfehle vor jedem Eingriff eine vollständige Datensicherung.

7. Rücktrittsrecht für Verbraucher

Schließt ein Verbraucher mit mir einen Vertrag im Fernabsatz oder außerhalb meiner Geschäftsräume ab, also zum Beispiel telefonisch, per E-Mail, per Fernwartung oder vor Ort, steht ihm ein gesetzliches Rücktrittsrecht nach dem FAGG zu. Die Fristen, die Ausübung und das Muster-Rücktrittsformular finden Sie in meiner Rücktrittsbelehrung.

8. Vergütung und Zahlung

Die Vergütung richtet sich nach dem jeweiligen Angebot beziehungsweise Vertrag. Anfahrtszeiten werden nach Aufwand verrechnet. Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug zu bezahlen. Bei Zahlungsverzug können gesetzliche Verzugszinsen verrechnet werden. Wird im Einzelfall Ware geliefert, bleibt diese bis zur vollständigen Bezahlung mein Eigentum.

9. Höhere Gewalt

Bei Ereignissen höherer Gewalt, etwa Naturkatastrophen oder Stromausfall, sind beide Seiten für die Dauer der Störung von der Leistungspflicht befreit.

10. Nutzungsrechte

Der Auftraggeber erhält das nicht ausschließliche, nicht übertragbare Recht, von mir überlassene Software im Rahmen der Vertragslaufzeit zu nutzen. Weitergehende Rechte verbleiben bei mir.

11. Datenschutz

Ich behandle personenbezogene Daten gemäß der geltenden Datenschutzgesetze. Näheres dazu finden Sie in meiner Datenschutzerklärung.

12. Geheimhaltung

Beide Seiten behandeln Betriebsgeheimnisse vertraulich und geben sie nicht an Dritte weiter, außer es besteht eine gesetzliche Offenlegungspflicht.

13. Sonstiges

Änderungen dieses Vertrags bedürfen der Schriftform. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleiben die übrigen davon unberührt. Ich kann zur Auftragserfüllung Dritte beiziehen.

14. Anwendbares Recht

Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss der Verweisungsnormen und des UN-Kaufrechts.

Ist der Auftraggeber Verbraucher, gelten die gesetzlichen Gerichtsstände. Ein Verbraucher kann nur vor dem Gericht seines Wohnsitzes, seines gewöhnlichen Aufenthalts oder seines Beschäftigungsorts geklagt werden.

Ist der Auftraggeber Unternehmer, wird als Gerichtsstand das für meinen Unternehmenssitz in St. Pölten sachlich zuständige Gericht vereinbart.